|
|
|
zurück
Herz-Jesu-Gedenken
Am Sonntag, den 03. Juli 2011, werden auch heuer wiederum viele Feuer in den Bergen rund um das Pragser Tal, italienisch Valle di Braies, leuchten – denn es ist Herz-Jesu-Sonntag. In allen Teilen Tirols werden an diesem Abend die Herz-Jesu-Feuer entzündet und fast überall finden feierliche Herz-Jesu-Prozessionen statt.
Die Herz-Jesu-Feuer sind Tradition und gehen auf ein Gelöbnis zurück, das die Tiroler Landesstände 1796 gegeben haben, als Tirol von den von Napoleon geführten bayrischen und französischen Truppen bedroht wurde. Damals machte dann der Stamser Abt Sebastian Stöckl den Vorschlag, das Land dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anzuvertrauen, um mit göttlichem Beistand der Gefahr trotzen zu können. Dieser Vorschlag wurde von den Tiroler Landesständen und der Regierung Tirols angenommen und der Schwur, der abgelegt wurde, sollte das gesamte Land einschließen, um ein starkes Band zu knüpfen. Unter der Führung von Andreas Hofer gewannen dann die Tiroler Truppen die anstehende Schlacht gegen die Franzosen und die Bayern und so wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum Hohen Feiertag erhoben.
Mit dem Entzünden der Bergfeuer am Abend des Herz Jesu Sonntags lebt die Tradition auch heute noch und der Bund von 1796 wird so Jahr für Jahr wiederum erneuert.
|
|
|
|