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In Südtirol wird in der Vorweihnachtszeit gebacken
Ein altes Sprüchlein an den Nikolaus sagt „Äpfel, Nuss und Mandelkern – essen alle Kinder gern“. Herrlicher Duft von Zimt, Nelken, Vanille erfüllt die Vorweihnachtszeit in so manchen Häusern.
Früher machte man das erste Adventsgebäck schon am 25. November, dem Tag der Heiligen Katharina. Und am 6. Dezember, dem Nikolaustag, wurden die Kinder zum ersten Mal in der Adventszeit mit süßem Backwerk überrascht.
Hier unser Weihnachtsgebäck zum selber backen, die Weihnachtsherzerln: Dafür benötigen Sie 350 g Mehl, 120 g geriebene Haselnüsse, 120 g Staubzucker, 1 Ei, 1 Dotter, 140 g Butter, etwas Backpulver, eine Prise Salz, etwas Vanillezucker, 150 g Marillenmarmelade, ein großes Stamperl Rum und Staubzucker zum Bestreuen.
Vorbereitung: Das Mehl mit dem Backpulver und dem Staubzucker auf eine Arbeitsfläche sieben. Die kalte Butter in Stückchen darauf verteilen, Haselnüsse, Ei, Dotter, Salz und Vanillezucker beifügen und alle Zutaten rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Alu-Folie wickeln und zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung: Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dünn ausrollen und Herzen ausstechen. Die gleiche Anzahl mit dem kleineren Herzausstecher für die Oberfläche vorbereiten, auf die Backbleche setzen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten lang backen. Vom Blech nehmen und erkalten lassen. Die Marillenmarmelade mit dem Rum einmal aufkochen und die Herzerlböden mit den ausgestochenen Herzerln zusammensetzen und mit Staubzucker übersieben. In die Mitte der Herzerln zu guter Letzt die bereitgehaltene Marmelade platzieren.
Wir wünschen gutes Gelingen.
Foto: shutterstock
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